Die Nachwuchsförderung liegt Anne-Sophie Mutter besonders am Herzen. Zu diesem Zweck gründete sie 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung und kann heute auf eine stolze Riege prominenter Stipendiat*innen blicken, darunter Vilde Frang, Sergey Khachatryan, Daniel Müller-Schott oder Kian Soltani. Ihre jüngste Entdeckung ist Elias David Moncado, Jahrgang 2000: ein deutsch-spanisch-malaysischer Geiger, der den Grand Prix sowie zehn Sonderpreise beim Karol-Lipiński-Wettbewerb in Polen gewann, 2025 seinen Einstand in der New Yorker Carnegie Hall gab und 2026 seine erste CD bei Warner Classics veröffentlicht. Er wird sich bei diesem Debut mit Maurice Ravels amerikanisch-inspirierter Violinsonate vorstellen, die einen «Blues» ins Zentrum rückt. Ausserdem wird er auf der Stradivari «Ludwig, ex-Szigeti» Hochvirtuoses vortragen wie Franz Waxmans fingerbrecherische Carmen-Fantasie. Doch auch vier weitere Mutter-Schützlinge sind in diesem ungewöhnlichen Debut-Konzert zu erleben, und zwar mit gleich zwei brandneuen Werken, die Anne-Sophie Mutter aus Anlass ihres 50. Luzerner Bühnenjubiläums für sie in Auftrag gegeben hat und die nun zur Uraufführung gelangen. Denn neue Musik zu ermöglichen ist eine weitere Leidenschaft der grossen Virtuosin.
Mitwirkende: Elias David Moncado, Violine David Tobin. Violine Ye-Eun Choi, Violine Hwayoon Lee, Violine Lionel Martin, Violoncello Lauma Skride, Klavier
Programm: Maurice Ravel (1875–1937) Violinsonate G-Dur
Texu Kim (*1980) Jeogori für Violine solo Uraufführung
Manuel Ponce (1882–1948) Estrellita, für Violine und Klavier bearbeitet von Jascha Heifetz
Franz Waxman (1906–1967) Carmen-Fantasie für Violine und Klavier
Yie-Eun Chun (*1985) Streichquartett Kinderszenen Uraufführung
Dieses Konzert hat keine Pause