klassik symphonik

GrĂŒsse aus Prag

27 MĂ€r 2024 um 19:30
28 MĂ€r 2024 um 19:30
KKL Kultur- und Kongresszentrum Luzern
GrĂŒsse aus Prag
Luzerner Sinfonieorchester / Chefdirigent: Michael Sanderling / Bass: Jan MartinĂ­k

Nicht zu Unrecht wird Smetana oft als erster richtig tschechischer Komponist bezeichnet ‒ auch wenn er in seiner ersten LebenshĂ€lfte vorwiegend Deutsch sprach. Wichtiger aber ist, dass er mit «Má vlast» («Mein Vaterland»), einem Zyklus von sechs sinfonischen Dichtungen, sozusagen das SchlĂŒsselwerk zur Etablierung einer eigenstĂ€ndigen tschechischen Musikkultur beitrug. Und gĂ€be es eine verbindliche Klassik-Hitparade, so wĂŒrde «Die Moldau», das zweite StĂŒck im Zyklus, zweifellos unter den absoluten Spitzenreitern rangieren.

Antonín Dvořák, knapp eine Generation jĂŒnger als Smetana, setzte dessen BemĂŒhungen um eine tschechische Nationalmusik höchst erfolgreich fort, vor allem mit seinen neun Sinfonien. Mögen die ersten vier noch relativ frĂŒhe Werke sein und ambivalent in ihrem kĂŒnstlerischen Gelingen, so ist spĂ€testens Dvořáks FĂŒnfte, in nur sechs Sommerwochen 1875 komponiert, ein erstes sinfonisches Meisterwerk. Knapp zwanzig Jahre spĂ€ter ‒ und nun fĂŒr eine befristete Zeit in den USA lebend ‒ befasste sich Dvořák, traurig ĂŒber den Tod von Tschaikowsky, mit einer Reihe von biblischen Liedern. Sie alle sind von einem GefĂŒhl tiefster Frömmigkeit durchdrungen, die sich in Ehrfurcht und unbedingtem Gottesglauben, aber auch in jubilierender Zuversicht manifestiert.

Luzerner Sinfonieorchester / Chefdirigent: Michael Sanderling / Bass: Jan MartinĂ­k

Komponisten & Werke:
Bedƙich Smetana (1824 ‒ 1884)
«Die Moldau»

Antonín Dvoƙák (1841 ‒ 1904)
Biblische Lieder op. 99

Antonín Dvoƙák
Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76

Hinweis: Änderungen des Programms und der aufzutretenden KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler sind vorbehalten. Das aktuelle Programm ist auf der Website: sinfonieorchester.ch ersichtlich.

GrĂŒsse aus Prag

27 MĂ€r 2024 um 19:30
28 MĂ€r 2024 um 19:30
KKL Kultur- und Kongresszentrum Luzern