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Herzog Blaubarts Burg

4. September um 15:00

Christian Tschelebiew | Solenn’ Lavanant Linke | Luzerner Sinfonieorchester | Anika Rutkofsky | Uta Gruber-Ballehr | Bartók

Im Mai 1918 fand am Königlichen Opernhaus in Budapest die Uraufführung von Herzog Blaubarts Burg statt. Béla Bartók hatte seine einzige Oper sieben Jahre zuvor auf ein Libretto von Béla Balázs komponiert: Die Geschichte um den frauenmordenden Herzog Blaubart, der in seiner Burg all das versammelt, was das Leben ausmacht, beschäftigte über Jahrhunderte unzählige LiteratInnen, KomponistInnen und bildende KünstlerInnen.

Bartók schuf einen Einakter, der eine nicht nur musikalisch, sondern auch dramaturgisch einzigartige Struktur aufweist: Die ZuhörerInnen werden auf eine Reise durch Blaubarts Burg mitgenommen, die ein Abbild seiner selbst ist, und jeder Raum eröffnet eine eigene musikalische Welt. Bartók verbindet dabei folkloristische Elemente mit einer für seine Zeit zukunftsweisenden Harmonik. Für die Luzerner Inszenierung zeichnet Anika Rutkofsky verantwortlich, die 2021 mit dem «Ring Award» ausgezeichnet wurde, einem der wichtigsten Musiktheaterwettbewerbe für Regie und Bühnengestaltung.

Koproduktion des Luzerner Theaters mit Lucerne Festival

→ Zur Veranstaltung

Datum:
4. September
Zeit:
15:00