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Glass & Mahler – und das Jenseits

1. Dezember um 12:30

Als Franz Schubert als Siebzehnjähriger 1814 mit seinem Goethe-Lied «Gretchen am Spinnrade» an die Öffentlichkeit gelangte, schlug die Geburtsstunde des romantischen deutschen Klavierlieds und brach eine neue Ära an. «Du bist die Ruh» und «Nacht und Träume» zählen zu seinen vollendetsten musikalischen Traumgebilden. Dasselbe gilt auch für Mahlers «Ich bin der Welt abhanden gekommen»: ein tief berührender Abschied vom äusserlichen «Weltgetümmel», ein Rückzug ins eigene Ich, ins eigene Lied. Auch «Urlicht» kündet von der Sehnsucht des Erdenmenschen nach dem Himmel und dem «ewig selig Leben». Mit seinen 75 klavierbegleiteten Liedern gebührt Richard Strauss ebenfalls ein würdiger Platz im Pantheon der bedeutenden Liedkomponisten. Ihr stimmungsvolles Liedprogramm krönen Martin Achrainer und Maki Namekawa mit einer Uraufführung von Philip Glass. Einer der meistgespielten lebenden Komponisten unserer Zeit beschäftigt sich hier das erste Mal mit dem klassischen Kunstlied in seiner reinsten Form: Stimme und Klavier.

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Datum:
1. Dezember
Zeit:
12:30
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